Donnerstag, 20. November 2014

2. Die Angst bei der Eingangstür



Ein lautes Geräusch ertönte. Der Bus fuhr nämlich rückwärts in eine Mauer, die in der nähe der Schule war. Zum Glück aber nicht stark. Doch alle Köpfe der Schüler, drückte es an den vorderen Sitz. „Aua“, hörte man von allen Schülern. Jenny dachte sich, dass heute bestimmt ihr Pechtag sei. Zuerst de Bus verpasst und jetzt muss ich auch mit einer Beule auf der Stirn in die Schule. Was kommt den noch? „Liebe Schülerinnen und Schüler. Ich bitte euch um Entschuldigung für den Zusammenstoss mit der Mauer, ich hoffe ihr habt euch nicht wehgetan. Trotzdem wünsche ich euch einen schönen ersten Schultag“, sagte der Busfahrer. Alle waren irgendwie glücklich nur Jenny nicht. Sie fühlte sich einsam, da sie keinen kannte und alle zu zweit oder zu dritt ausgestiegen sind. Als sie an der Tür stand und gerade dabei war auszusteigen, schubste sie ein Junge aus dem Bus. „ Sag mal, geht’s nicht schneller?“, fragte ein Junge und lachte. Jenny wurde wütend und drehte sich um und wollte schon etwas Böses sagen, doch sie tat es nicht, denn heute ist ja der erste Schultag und schlimmer sollte es nicht kommen. „Tut mir Leid. Ich bin eben ein bisschen verwirrt da ich neu an der Schule bin“ ,sagte Jenny verzweifelt. Die beiden Jungs stotterten, weil sie nicht gedacht hätten, dass Jenny so schön wäre. Sie antworteten: „Und…und uns tut es ehm auch Leid, das wussten wir nicht. Soll…sollen wir dich ins Klassenzimmer begleiten? Jenny lächelte und sagte: „ Ja, gerne. Das wäre sehr lieb.“  Die beiden Jungs stiegen danach aus dem Bus und liefen mit ihr in Richtung Schule. Als sie vor der Eingangstür standen fragte Der Junge , der Jenny schubste ihrem Namen. „ Ich heisse Jenny. Wie heisst du denn?“, wollte Jenny wissen. „Ich heisse Mike und das ist mein bester Freund Jake. “Hi Jake, freut mich dich kennenzulernen.“ Jake wollte eigentlich gerade Jenny antworte doch zuerst musste er Mike etwas in das Ohr flüstern. „Mike, schau wer kommt. Es ist Gabriela.“ Schnell schaute er sich um und sah sie. „ Du musst Jenny vor deiner Freundin verstecken, damit sie nicht etwas Falsches denkt. Geschockt schaute Jenny Mike an. Sie dachte sich nur, wenn das die Freundin ist und mich sieht, dann bin ich erledigt….

 
 
 
  

Donnerstag, 13. November 2014

1. Der stressige Morgen   
Montag der 18. August. Das ist das Datum des ersten Schultages von Jenny. Jenny Johnson ist 15 Jahre alt und wird heute den ersten Schultag an der High School erleben.
 
Der Wecker klingelte. "Heute wieder Schule", seufzte Jenny. Sie setzte sich auf und schaute als erstes auf ihr Handy. 06:00 Uhr zeigte die Uhr an. Sie legte ihr Handy wieder hin und ging genervt aus dem Bett. "Jenny, bist du schon wach“, rief die Mutter, "Wenn ja, komm runter ich hab dir das Frühstück vorbereitet. Als Jenny das hörte rannte sie sofort runter in die Küche und bedankte sich bei der Mutter. Da fragte die Mutter lächelnd: "Na, freut du dich schon?" Genervt schaut Jenny die Mutter an und antwortete:" Wer freut sich denn schon auf den ersten Schultag? ... Ausserdem kenne ich keinen und werde in einer neuen Klasse sein, in der sich alle schon kennen." "Ach, komm, das packst du schon. Du kommst doch immer gut mit anderen Mitschülern klar. " Da hatte die Mutter allerdings Recht. Jenny war sehr beliebt in der letzten Schule. Sie konnte sich schnell anpassen und mit den andern anfreunden. Sie war sehr gut in der Schule, sogar eine von den Besten. Das könnte sich aber dieses Jahr ändern. " So, esse jetzt und geh dich dann bereit machen. Ah und bevor du gehst weckst du noch deinen Bruder, ist das klar? " Nach diesem Satz verliess sie das Haus. Wie kann Mama nur so fit am Morgen sein? Jeden Tag muss sie um 06:30 Uhr aus dem Haus. Die Frage stellte sich Jenny immer wieder. Die Mutter, Anna Johnson, war nämlich Ärztin und muss deswegen immer so früh aus dem Haus. Als Jenny fertig gegessen hatte, ging sie rauf und zog sich an. Sie zog meist bequemere als schöne Sachen an. Sie trug hellblaue Jeans, ein weisses Oberteil und Converse. Die liess sie offen. Sie hatte wunderschönes, dunkles,  langes, gewelltes Haar und dazu leuchtend blaue Augen. Sie entschied sich ein bisschen zu schminken. Auf ihre Wimpern trug sie Mascara auf und auf die Wangen ein wenig Blush. Plötzlich läutete das Telefon. Schnell rannte Jenny zum Telefon und nahm es ab:" Jenny Johnson? "  "Jenny, hast du deinen Bruder geweckt? Es ist schon 07:00 Uhr in 15 Minuten müsst ihr gehen." Jenny wusste nicht was sie antworten sollte und hing einfach ab. Danach rannte sie in das Zimmer ihres Bruders und schrie:" Kian, wach auf!" Kian knurrte und fragte:" Wieso schreist du denn so?" "In 5 Minuten musst du gehen also steh jetzt auf!" Böse schaute Kian Jenny und schrie wütend:" Ist das dein Ernst!? Ja komm doch noch früher." "Ja, tut mir Leid. Ich muss jetzt los. Tschüss." Sofort rannte Jenny die Treppe runter und zog ihre Jacke an.
 
 "Kian, ich gehe. Vergiss nicht die Türe abzuschliessen!", erinnerte Jenny ihren Bruder. Danach schaute sie schnell auf die Uhr und sie zeigte 07:09 Uhr an. "Mist. Der Bus steht ja schon da", fluchte Jenny leise für sich. jetzt muss Jenny so schnell wie sie nur kann renne um den Bus nicht zu verpassen, doch genau dann fuhr der Bus ab. Genervt stand Jenny alleine an der Station und überlegte sich ob sie lieber auf den nächsten Bus warten soll und dafür zu spät in die Schule oder zur nächsten Station rennen. Natürlich war klar, dass sie wieder rennen musste. Sie hatte Glück, denn als der Bus noch nicht weit von ihr entfernt war und schon an der nächsten Station, musste der Bus kurz halten, weil ein Mann noch sein Billett lösen musste. Das war die Gelegenheit auf den Bus zu kommen. Jetzt musste sie noch alles geben und ihr geling es schlussendlich auf den Bus. Erschöpft suchte sie sich einen Platz, sass hin und sagte sich:" Da hab ich ja gut in den Tag gestartet. Schlimmer kann es doch nicht werden." Doch genau dann passierte etwas Schlimmeres...